KG Rot-Weiß "Die Stecher" e.V. Rülzheim

Narren im Mittelalter

Der diesjährige Ausflug der Karnevalsgesellschaft ROT-WEISS "Die Stecher" führte sie ins Taubertal nach Rothenburg ob der Tauber. Der 1. Vorsitzende, Edi Harder konnte einen Bus voll Karnevalisten begrüßen, die in ein mittelalterlich verträumtes Städtchen fuhren. Die lange Fahrt wurde durch ein ausgiebiges Frühstück unterbrochen, dass von Organisationschef, Dietmar Steiner vorbereitet wurde.
Im malerischen Rothenburg angekommen erging es den Rülzheimern wie den anderen 1.5 Millionen Besuchern, die jährlich nach Rothenburg kommen :´How lovely´,´Bellissimo´,´wunderbar´....´äöfach schäö...´. Es öffnen sich die Sightseeing-Bustüren, es setzt kollektives Entzücken ein, es füllen sich blitzgeschwind die Farbfilme. Hier in Rothenburg bezaubert Mittelalter reinsten Wassers den Besucher.

So durfte es nicht ausbleiben die Stadt etwas näher zu besichtigen. Ein großer Teil der Karnevalisten schloss sich einer Führung vom Marktplatz aus an. Eine interessante Exkursion zeigte den Teilnehmern einige der bedeuteten Bauwerke wie das Rathaus, die St. Jakoskirche, mit dem Heiligblut-Altar von Tilman Riemenschneider, die Franziskaner Kirche, sowie die Stadtmauer mit dem Weißen Turm. Noch viel mehr imposante Gebäude wären gerne besichtigt worden, jedoch musste ausgewählt werden. Während ein Teil sich im Figurentheater am Burgtor amüsierten, wählten andere den Weg in das mittelalterliche Kriminalmuseum. Dort wurde auf  2000 qm Ausstellungsfläche Instrumente der Folter, des Strafvollzuges sowie Rechtsaltertümer bestaunt. Die Zeit erlaubte noch einen Bummel durch die Geschäfte der Stadt. Eine Eigenart viel allerdings allen auf: Der von den Fastnachtern so geliebte Glimmer und Neonglanz ist aus Rothenburg verbannt. Die Geschäfte dürfen, stillgerecht, nur durch Schmiedeeiserne Schilder auf sich aufmerksam machen.

Vorweihnachtliche Stimmung gab es dann allerdings in dem ganzjährig geöffneten Christkindlmarkt im Weihnachtsdorf. Hier konnten besonders Eifrige sich schon mit Christbaumschmuck, Weihnachtsartikel und kunstgewerblichen Geschenken eindecken. Für manche war es viel zu früh als man den Heimweg durch die kopfstein gepflasterten Straßen antrat. Ein Blick zurück auf die vielen Hobbymaler, Nachfolger von Carl Spitzweg und Ludwig Richter, die den Weg säumten, die Pferdekutschen und die reichliche Anzahl von Gastwirtschaften, machten so manchen Besucher nachdenklich, ob der Saga vom Meistertrunk. Diese besagt nämlich, dass die Stadt im 30jährigen Krieg von den der Zerstörung verschont blieb, weil Altbürgermeister Georg Nusch einen Humpen mit 3 Liter Frankenwein auf einmal leerte. ´Würde unser OB dieses für uns auch schaffen?´ Die Reise ins Mittelalter fand ihren Abschluss im heimischen Vereinslokal, wo ein jeder sich über die gelungene Fahrt freute.

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