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Am letzten Sonntag war es wieder so weit. Die Rülzheimer Dampfnudel stand ganz im Dienst der Seniorenfasenacht. Bis auf den letzten Platz war die gute Stube der Rülzheimer gefüllt und so war der Bürgermeister, Reiner Hör, bei der Begrüßung bestens gelaunt. Natürlich hatte er für die Tollitäten Präsente dabei, worauf sich diese auch artig bedankten und der Sitzung einen guten Verlauf wünschten. Sitzungspräsident Michael Huber, von den Wasserhinkle aus Leimersheim, präsentierte Alisha und Christian als Prinzenpaar. Für die Benserobber aus Hördt, stellte Alex Fischer seinen Kollegen im Amt Georg Serr, als den 28. Benserobber vor. Andreas Eiswirth war an der Reihe, den 10. Gääsemelker der Südpfalzmetropole Kuhardt vorzustellen: Felix das Gesangstalent. Last but not least war es am Rülzheimer Sitzungspräsident, Edi Harder, die örtlichen Tollitäten Manuela II. Und Michael II. vorzustellen.

Das Programm begann schließlich mit den kleinsten Akteuren der Stecher. Die Bambini Garde zeigte Motto konform einen Tanz zu Musik aus den 80ger Jahren. Susanne und Svenja Nagel hatten die Kids perfekt instruiert und den Kleinen war der Applaus gewiss. Sie hatten die „Neue Deutsche Welle“ gekonnt aufleben lassen.
Mit Marvin Käufling und Milena Henigin waren zwei Newcommer in der Bütt die zeigten, was Anna und Seb ihnen beigebracht hatten. Ihr Thema, wie könnte es anders sein: die 80ger Jahre.
Einen Tanz der Inkas kam aus dem Klosterdorf, tolle Kostüme und eine flotte Musik formten den Erfolg, den Carmen und Hannah Serr mit Christine Kleinbub sich verbuchen konnten. Allzeit auf der Höhe, waren die Musiker aus Leimersheim, die unter der Leitung von Horst Kuhn stets den rechten Ton fanden. Nadine Drafz hatte die Kindertrachtengruppe aus Leimersheim zu einem schönen Schautanz einstudiert. Applaus.
Gesang aus der Wasserhinkelhochburg wurde von den Damen des Kfd vorgetragen. Hanne Wünschel und Karola Meyer sangen zu den Klängen von Claudia Römer. Perfekt vorgetragen konnten sie sich mit ihrer Männerschelte die Zustimmung der weiblichen Zuschauern sicher sein. Der Gardetanz der Stecherle-Garde, bildete den Abschluss der 1. Hälfte. Jannika Nagel hatte die Mädchen gekonnt getrimmt. Tusch und ein lautes Helau.

Die mittlere Garde aus „Rülzheim Süd-Ost“ sprich: Kuhardt zeigte wie flott die Mädels sich bewegen können. Ein ganzer Trainerstab machte dies möglich: Laura Götz, Theresa Johann, Marleen Sehringer und Christin Wistof, alle wirken für den Kulturkreis. Ein besonderer Leckerbissen, boten die Damen und Herren der Leimersheimer Narren, die mit ihrem Hütten Gaudi Begeisterung verströmten und nicht ohne Zugabe von der Bühne kamen. Von Sabine Wettstein einstudiert, zeigte die Gruppe einen stimmungsvollen Auftritt. Tusch und Applaus!!
Hannah Serr konnte das Auditorium mit einer Bütt überzeugen, denn als pubertierende Jugendliche hatte sie bisweilen Probleme mit ihren unverständigen Eltern. ´Letztlich war alles eine Frage der Hormone, die wohl etwas „verrückt“ spielen. Die Junioren Stecher-Garde hatte sich das Musical „Cats“ vorgenommen. In reizenden Kostümen zeigten sie Passagen die schon in Hamburg und Stuttgart erfolgreich präsentiert wurden. Rebekka Lindengrün und Jasmin Gundermann waren die verantwortlichen Trainerinnen. Göttinnen der Antike, von der Schautanzgruppe des Musikvereins Kuhardt präsentiert, zeigten wo sich die Olympioniken am wohlsten fühlen, bei den Gääsemelkern. Von Kathrin Boltz moderiert, konnten die Beiträge aus Kuhardt voll überzeugen. Verantwortlich für die himmlischen Tänzerinnen der Diamonds waren Yvonne Bouché und Jutta Boltz.
Aber Leimersheim hatte noch einen Joker im Ärmel: der Bänkelsänger Paul Schardt. Mit kritisch aber zugleich lustigen Strophen, ließ er das Leben in der Verbandsgemeinde passieren. Mit seiner smarten Kritik sang er sich in die Herzen der Senioren und musste prompt auch eine Zugabe spielen. Der letzte Auftritt vor dem Finale kam wiederum aus Hördt. Die Benserobber Garde hatte einen Tanz der Vampire zelebriert, der eine Werbung erster Güte für den Patenverein der Stecher war. Nadine Glaser und Vanessa Kleinbub wurden in den Applaus mit eingeschlossen.

Ein begeistertes Publikum dankte den Akteuren mit heftigen Schlussapplaus. Besonderer Dank an alle Mitwirkende, darf auch von dieser Stelle mal ausgesprochen werden. Applaus und Tusch !!!