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Die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß „Die Stecher“ Rülzheim e.V. wird in diesem Jahr wieder im Festwiesenhaus, genannt Fasenachtsküchel , die Saison eröffnen.  Wer sich dazu anmelden will, der soll bei Ursula Wolff anrufen unter Tel. 8836. Bitte bis zum Donnerstag 9.November 2006 spätestens die Teilnahme zusagen.
In diesem Jahr haben wir wieder mit einem tollen Diner in den Abendstunden vor, festlich in die neue Kampagne zu gehen. Sicherlich wird jeder dabei gut bewirtet. Wer die Stecher kennt, der weiß da gibt’s was Feines...
Unser Motto ist in diesem Jahr „Hollywood“ und wir wollen allen Narren vermitteln wie ein Star bewirtet zu werden. Frei nach der These: Der Stecher ist ein Superstar – jetzt in Hollywood sogar.

Aber außer Bacchus wollen wir natürlich dem Narrengott Jokus alle Ehre zu teil werden lassen. Unsere Aktiven aus dem Wirtschaftsdienst, sind die ersten die wieder einmal ihre verdienten Orden bekommen. Ganz in der Reihe der Stecher ist wieder ein typisches Bauprojekt in Rülzheim auf dem Orden zu sehen: die Straußenfarm. Sind die Viecher auch noch nicht da – wir haben sie auf dem Orden dieses Jahr. Wenn alles gut verläuft werden aus den Elferräten auch wieder „ordentliche“ Mitstreiter gemacht.

Natürlich sind einige karnevalistischen Unterbrechungen möglich oder sogar geplant. Die Kampagne soll am 11. im elften ja stimmungsvoll eingeläutet werden. Bestimmt gibt es dazu schon einiges zu sehen oder hören. Wermutstropfen der Veranstaltung: Prinzessin Elke und Prinz Günther danken ab. Das fabelhafte Jubiläumspaar ist am Ende seiner Regentschaft angekommen.
Von allen Untertanen geliebt, bleibt den charmanten Würdeträgern nicht erspart das Reglement der Monarchie auf Zeit anzuerkennen. Die Krone, das Zepter und die Amtskette, also die Insignien der Macht, gehen zurück an die närrischen Verwalter. Denn das nächste Prinzenpaar wird schon am 6. Januar 2007 erwartet und installiert.
Aber zunächst heißt es Abschied nehmen. Bye, Bye Elke!! Bye bye Ginder! Gerüchten zu Folge hat dieser wurschdelnde Prinz für all seine erscheinenden Untertanen, zum letzten Mal die berühmten „Ginders Helau Würstchen“ zubereitet.

All dies könnt ihr erleben, wenn ihr am 11.Nov. 2006 um 19.00 Uhr im Fasenachtsküchel seid.
Aktive Mitglieder kostet der ganze Spaß inklusive Menü schlaffe 9 €; Kinder nur die Hälfte, passive Mitglieder brauchen zwei drittel mehr. Helau


 

Die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß „Die Stecher“ Rülzheim e.V. eröffnete in diesem Jahr wieder im Festwiesenhaus, genannt Fasenachtsküchel , die Saison.
Der 1. Vorsitzende, Edi Harder, konnte auf ein volles Haus schauen und mit seinem Elferrat die neue Saison willkommen heißen. Alles dreht sich um Hollywood und seine Erzeugnisse in diesem Jahr, so darf man wohl einige Persiflagen der bekannten Stars erwarten.

Es gab wieder ein tolles Diner in den Abendstunden, mit dem man festlich in die neue Kampagne ging. Und viele feine Dinge konnte die Gesellschaft ihren Mitgliedern bieten.
Frei nach der These: Der Stecher ist ein Superstar – jetzt in Hollywood sogar durften sich die Mitglieder der Narren als richtige Stars fühlen, die von einem emsig arbeitenden Wirtschaftdienst, nach allen Regeln der Kunst verwöhnt wurden. Da gab es 4 bis 5 Gänge, die mit närrischen Einlagen unterbrochen wurden.

Die erste Bütt der neuen Kampagne war Thomas Ehses vorbehalten. Gekonnt ironisch, witzig und mit versteckten Pfeilen griff er die neue Führung in Rülzheim an, ab er auch die große Politik von Berlin und Washington. So scheint der ehemalige Vorsitzende der SPD, Franz Müntefering, mit seinem Ausspruch: „Es ist unfair einen Politiker nach der Wahl an sein Versprechen von vor der Wahl zu erinnern“, eine zentrale Rolle in der Einschätzung von Politik zu haben. Thomas hat inzwischen Erfahrung genug, sich solche verbalen Entgleisungen anzunehmen und sie gekonnt in seine Rede einzubauen. Für seinen geistiges Werk erhielt der politisch engagierte Narr nicht nur viel Applaus, sondern auch den neu geschaffenen Öko-Orden.

Ganz in der Reihe der Stecher ist wieder ein typisches Bauprojekt in Rülzheim auf dem Orden zu sehen: die Straußenfarm. Sind die Viecher auch noch nicht da – wir haben sie auf dem Orden dieses Jahr. Das Ziel war es wieder einmal allen Aktiven im Wirtschaftsdienst sehr stilvoll den Jahresorden zukommen zu lassen. Das zu diesem Zeitpunkt noch amtierende Prinzenpaar, Elke und Günter durften ihren getreuen Untertanen die neuen Orden zukommen lassen.
Ursula Wolff dankte sich bei den Aktiven ganz herzlich, vergaß aber nicht, dass all dies nur möglich ist, weil immer so viele Helfer sich bei ihr antragen und den Wirtschaftsdienst aufleben lassen. Wer sich bei Ursula anmelden will, unter 8836 ist sie fast immer zu erreichen.

Danach war es an Bernd Haag sein Erlebtes mit seinem neuen Haus wiederzugeben, dass da Straßenlaternen vor seiner Garage montiert wurden und ähnliche andere Dinge ihm passierten hatte er gekonnt in Reime verpackt und wunderbar präsentiert. Ein Vortrag aus dem Hause Haag, der wie immer durch gutes Vortragen glänzt. Auch Bernd bekam den neuen Ökoorden und trug ihn stolz nach Hause.

Der Saisonauftakt war wieder einmal eine gelungene Sache, auch weil die Technik mit Jürgen Rund und der Wirtschaftsdienst Außergewöhnliches zu leisten bereit waren.


 

 

 

 

 

 

 


 

Sketch zur Verabschiedung unseres Prinzen Günter

(auch Ginder genannt und seiner Mutter Elisabeth auch Lisabeed benannt )

Ginder steht allein da und liest die Zeitung
"Fulminanter Saisonauftakt der Stecher"
Ich wääs jo nied was des hääse sell, awwer es war sou scheij...

Günter und Elke beherrschen Rülzheim
Isch griesch grad Geensehaut, wann isch des lääs..

Am Samstag den 7. Januar 2006 übernahm das Prinzenpaar Elke Sailer und Günter Seither die Rathausschlüssel und die Macht über Rülzheim. Bürgermeister Karl Schwindhammer musste seine Absetzung erklären und gab dabei eigentlich ganz gern an seinen Jagdgenossen die Regierungsgeschäfte ab. Gern gab er die Bürde der Macht ab, weil er für sich selbst gern etwas mehr Zeit für seine Jagdgeschäfte hätte.
Aa der hod doch meer liewer de Schlissel gewwe wie im Reiner - vun meer grieschd ern jo widder – awwer vun dem anner ? do esch er fard

Die Dampfnudel war geschmückt, mit den Fahnen aller WM –Teilnehmer und der Prinzenthron, das Herzstück der Halle, stellt einen ausgehöhlten Fußball dar, was unheimlich gut wirkte.
Mensch häb isch geguckt – sou Bobble hääb isch g’hatt

Die Vorstellung des Prinzenpaares hatte ganz neue Züge. Mit persönlichen Fragen zum neuen Herrscherpaar konnte das Publikum erraten, war das Zepter künftig schwingt. Einige Schnellmerker hatten natürlich vorzeitig schon die Lösung, aber der ganze Saal konnte auf einem Bild erkennen wer die beiden sind, da parallel zu den Fragen von Gitta Hartenstein, immer mehr vom Konterfei der zwei zu erkennen war.
Isch häbb jo gar nit gewisst, dass isch des Konto frei häbb.. awwer als her..

Die 2. Vorsitzende, Ursula Wolff, hatte alle Hände voll zu tun, um alle, die das Antwortspiel mitmachten, mit Sektgewinnscheinen zu belohnen.
Heer stellen eich vor mei Mudder hod dess zu aller ledschd gemerkt, wer do jetzt Prinzepaar weerd – un de Guscht ah deer hodds jo noch nid geglääb wu er misch schun g’seehne hot mid de Kapp uff...

Lisabeed kommt rein

Ginder: Der feierliche Einzug des ganzen Hofstaats gab ein prächtiges Bild ab.

Lisabeed: Du lumbbe sekkel, du grootzischer. Hädsch du mer nix saache kinne Isch geh do nuff mit deim Vadder, un dann sou wass? Ah isch war jo ganz ferdisch.

Ginter: isch war ach fertisch...

Lisabeed:  Awwer du hosch des gewisst un hosch meer nix g’saacht..

Ginter: Ah du wäsch doch es sell geheim bleiwwe...

Lisabeed: Am beschde bis zu de Verabschiedung – gell!!

Ginder: do her mol zu:
Die Junioren-Garde und die Stecher-Garde hatten das Prinzenpaar in die Mitte genommen, welches frenetisch gefeiert wurde.
Frenetisch..steht do..hosch dess gelese ..Frenetisch!!!
Wann hosch dann du misch schun emol frenetisch g’feiert??

Isch hädd deer frenetisch änni uff de Backe schlache kinne
Weil meer nix verrode hosch.
Wann isch des gewisst häd.
Ahh isch häb jo schier än Herzinfackt grieschd.

Ginder: Sei frouhh Annersch hädsch den devor schun g’hatt
do heer mol zu:
Der Prinz musste niederknien, um von der mächtigsten Frau Rülzheims, Ursula Wolff, die Insignien der Macht, Ordenskette und Zepter, zu empfangen.

Lisabeed: Also isch war schun stolz uff Dich
wu isch dich sou g’sääne häb
Unn die Elke newwedraah..... wäsch isch häb ä Tempo gebraucht (Wischt sich die Augen und seufzt)
Unn hätt am liebschde ää ....Leinduch g’hat
Also am 6 owwens hän mer noch Roll Broode zusamme gemacht
Un am 9 besch du schun än annere .. än Prinz..

Ginder: do heisch:

Es war wieder an Gitta die Namen der Majestäten zu verlesen:
Prinzessin Elke die I.
Vom Stamme der Vorstädter Hinkelbeine und Rilzemer Dreyer.
Hochwohlgeborene Zahlen-Jongleuse der Landwirtschaftsalterskasse zu Speyer
Mutter der Zwillingsbuben Jannick und Jonas
Step Aerobic und Walking Fan
Mit musischer Ader am Akkordeon
Gute Seele des majestätischen Plugs
Prinzessin des Herzens – her royal Highness ELKE die Erscht

Lisabeed: Soo än schääne Name hot in Rilze noch känni g’hatt !!
Gääb mol die Zeidung heer, heisch mol:

Sowie Prinz Günter der I. vom Stamme der Rilzemer Seither und Rheinzaberner Hartensteine
Leidenschaftlicher Metzgermeister aller ersten Güte, in der 3. Generation.
Hoflieferant am majestätischen Stecherpalast.
Leidenschaftlicher Jägermeister beim neue Jagdpächter
Mit der Lizenz zum goldenen Schuss
Naturverbundener Hundedompteur vom Apportierkünstler Kuno
Sowie ehemals leidenschaftliches Mitglied des närrischen Rates
Und dort Prima Donna des Männerballetts sowie
Ehemaliger Fußballprofi aus Passion beim großartigen SVR
His royal Highness „Master of Passion“ Prinz Günter the first.

Ginder: Sou wie du dees lääschd häb isch des nie g’höörd
..redsch du vun äm annere?

Lisabeed: Babble kä dumm Zeisch
Du kannsch ach besser Broodwarscht mache wie vortrache

Ginder: Oh jetzt wu du dess sagsch...
Isch muss jo noch ä paar Helau Wärschdle mache..
Die wu de Vorstand de Leid versproche hot
Wann se Helau rufen in de Metzgerei

Lisabeed: Wer zahlt dann die?
Zahlt die der Däägaff do owwe – odeer zahlt die Karnevalverein?

Ginder: Isch gläb als ... isch hoal do ä paar Dose beim Aldi...
Wann meer se nid brauchen – grieschd se de Kuno

Lisabeed: Denksch du ach an dei Prinzessin??
Sou ä goldischi Määd

Ginder: Warum? Sell isch die Wärschdle deere gäwwe?

Lisabeed: Nä – awwer .. das se hold ach behannelsch wie ä Prinzessin..

Ginder: Ohh.. nit wie schunsch... ( )
muss maa do was annersch mache??

Lisabeed: Nid was du schun widder mänsch!
Sei hold mol so wie in de Dampfnudel ufftrittsch..
..än Gentleman..

Ginder: Gimmischarz an – Gimmistiffel an de Fies
Griewwewarscht in de Hand
Awwer de James Bond speele welle.
Des passt…

Lisabeed: Ach du..
Du wäschd schun wie ich des mään
Die Woch hosch se ä halwwie Sau rumdrache losse – dees esch hold nid richdig

Ginder: Awwer des war doch am Stick..

Lisabeed: Wäsch du wann ä Frau so schwer draacht
Dann kann do was passiere..
Un dann kann se..
Kä Kinner meer griesche..
Un du wäschd jo ..
Isch wäär doch sooo gern noch e mol Oma worre !!

Ginder: Also doher weht de Wind..
Dess määnt die mit Gentle man...
Alla wanns dann nochher ...
noch em Schwardemache mache...
Do hädd ich Zeit...