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4 Tage vom 30.9. - 03.10.2005

Die Landschaft rund um den "Lago di Constanza" besticht durch ihren fast mediterranen Charme: blühende Obstgärten, sonnendurchflutete Rebhänge, mittelalterliche Städtchen mit winkeligen Gassen, versteckte Dörfer hinter Moränenhügel - der Süden ist zum Greifen nahe. Badenser, Schwaben, Bayern, Österreicher, Schweizer und jede Menge Zugereiste Urlauber aus allen Herren Ländern sorgen für eine fast multikulturelle Atmosphäre. "Kulturlauber" wandeln auf den Spuren einer jahrtausend alten Geschichte, Wanderer tummeln sich im Vorarlberger Rheindelta und Wassersportler nutzen die schier unerschöpflichen Möglichkeiten, die der See bietet.

1. Tag: Unserer Reise startet am frühen Morgen um 7 Uhr an der Narrenburg und führt über Karlsruhe - Stuttgart - nach Singen. Zwischendurch werden wir eine Pause,  für unser schon traditionelles KGR Frühstück, einlegen. Zur Mittagszeit werden wir dann unser Ziel das Hotel in Friedrichshafen-Fischbach erreichen. Das Hotel liegt inmitten des malerischen Vorortes Fischbach, ca. 5 km von Friedrichshafen entfernt. Der Nachmittag steht dann zur freien Verfügung. Gelegenheit zu einem gemütlichen Bummel am See. Am Abend erwartet uns im Hotel Restaurant, dass in der Region weit bekannt und beliebt ist, ein 4 Gang Menü bei dem steht´s auch die  regionale Spezialitäten berücksichtigt werden.

2. Tag: Nach dem Frühstück unternehmen wir eine schöne Schifffahrt von Friedrichshafen zur Insel Mainau. Wir besichtigen die 45 ha Große Blumeninsel die wegen ihrer tropischen Gewächshäuser und der wunderschönen Schlosskirche, ein viel besuchtes Ausflugsziel ist. Nach längerem Aufenthalt geht es mit dem Schiff wieder zurück nach Friedrichshafen, wo uns der Bus erwartet und uns zum Hotel bringt. Nach unserem Abendessen haben wir im Gasthof "Dorfkrug" zwei Kegelbahnen reserviert. Dort können die Karnevalisten mal wieder ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

3. Tag: Nach dem Frühstück geht es heute nach Lindau, wo wir Zeit zu einem gemütlichen Stadtbummel haben. Von Lindau fahren wir nach Bregenz. Dort können wir bei schönem Wetter mit der Seilbahn auf den 1064 m hohen Pfänder fahren. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Rundblick über den Bodensee und die Bregenzer Alpen. Nach einem längeren Aufenthalt geht es wieder zurück nach Friedrichshafen.

4. Tag: Heute heißt es nach dem Frühstück schon wieder Abschied nehmen vom Bodensee. Die Rückreise führt am Bodensee und dem Überlinger See entlang - über Stockach - an Singen vorbei in die Schweiz nach Schaffhausen. Hier haben wir Gelegenheit zur Besichtigung des Rheinfalls bevor die Fahrt weiter geht über Weizen  - Bonndorf zum Titisee, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Anschließend geht es nach Freiburg, wo wir eine weitere Pause einlegen wollen, bevor wir über Karlsruhe wieder Rülzheim erreichen.

Der Reisepreis von 240.- € beinhaltet:
- Fahrt mit einem modernen Fernreisbus der Fa. Fichtenkam, incl. Rundfahrten
- 3 Übernachten im Hotel Maier **** mit Halbpension
- Schifffahrt zur Insel Mainau und zurück
- Eintrittspreis zur Insel Mainau

Für Kinder gibt es einen ermäßigten Preis. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 48.- €. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es bei Ursula Wolff, Tel. 8836.


 

Die Narren hatten gerufen und ein ganzer Bus voll folgte an den Bodensee. Den Auftakt zu diesem 4 Tage dauernden Jahresausflug, war der Besuch von Konstanz. Die "Hauptstadt" vom See lud mit ihren malerischen Gassen zum Bummeln ein. Bei traumhaftem Wetter nutzten dies die Reisenden redlich. Die Fahrt mit dem großen Fährschiff brachte uns den See und seine landschaftliche Pracht näher.
In Fischbach, bei Friedrichshafen, bezog man dann die Zimmer. Die Uferpromenade zog einige zum Schlendern an. Anderen war das kleinste Café lieber, als die größte Wanderung.

Der 2. Tag führte nach Meersburg, wo es nicht nur ein schönes Schloss samt Museum gab, sondern wieder eine Schifffahrt direkt zur Insel Mainau. Das Domizil der Bernadot´s ist nach wie vor ein Besuchermagnet. Wenn man die Blütenpracht, selbst im Herbst, sieht, dann kann man dies auch verstehen. Natürlich ist die ganze Anlage mit Streichelzoo, Schmetterlingshaus, Schloss und tropischem Gewächshaus wirklich sehenswert. Am Abend war man eher auf Sport eingestellt. In der Nähe bezog man den Kegelraum und die ganze Gruppe wurde in zwei Teams aufgeteilt. Rot spielt gegen Weiß und was als spiel begann, wurde zu einem echten Kampf. Eigentlich war es egal ob rot oder weiß gewinnt, es machte allen mächtig viel Spaß. Am Schluss gab es Einzelsieger, die auch mit einem Preis bedacht wurden. Der mit leichtem Heimvorteil angetretene Helmut Degen, Aktiver der KGR warf besser als alle andern. Er verwies Patrick Morio und Manfred Wolff auf die Plätze dahinter. Verwunderlich, dass alle drei aus dem siegreichen Team der "Roten" kamen. Sofort kam der Gedanke von Doping auf, was jedoch nicht weiter verfolgt wurde.

Da der nächste Tag total verregnet war, taten wir zuerst etwas für unsere Kulturkenntnisse indem wir das Zeppelinmuseum besuchten. Viele interessante Dinge aus Technik und Historie dieses ungewöhnlichen und spektakulären Flugobjekts zogen uns in den Bann. Die immer noch aktiven Zeppelinbauer verstehen es zu begeistern, entweder mit dem Luftschiff oder mit außergewöhnlichen Autos, Maybach, an deren Produktion sie beteiligt waren. Kunstgemälde runden die Ausstellung ab und wecken auch wieder das Interesse der Besucher. Der verregnete Nachmittag galt wieder dem Sport. Eigentlich sollte der Berg Pfänder bestiegen werden, aber er hatte sich mit Petrus verbunden und blieb verschont. Dafür mussten die Kegel herhalten.
Eine Revanche für die knappe Niederlage sollte den "Weißen" neuen Lebenssinn geben. Es sah auch danach aus, denn das erste Spiel wurde klar dominiert. Alle drei Einzelsieger wurden diesmal von den "weißen" gestellt. Josef Wolff und seine Gattin Toni belegten souverän die beiden ersten Plätze. Wolfgang Sinn erkämpfte sich gegen Josephine Harder im Stechen den 3. Platz. Alle drei waren sie bei den "Weißen", doch was taten die "Roten"? Sie ließen sich nicht einschüchtern und kämpften unaufhörlich weiter. Die Kids beider Teams ließen sich vom Kampfgeist anstecken und warfen wie verrückt. Fußkranke und Gehbehinderte wuchsen über sich hinaus. Die Moral war beängstigend. Und schließlich wurde der erneute Sieg der "Roten" fast zu einer Schmach für die "Weißen". Jetzt hatten zwar beide Teams fragwürdiges, hochgeistiges Dopingmaterial, jedoch die Entscheidung war eindeutig und klar.

Die Rückreise führte uns am Rheinfall von Schaffhausen vorbei. Das Naturschauspiel, das vor etwa 16000 Jahren entstand, ist immer noch interessant anzuschauen. Über den Titisee ging die Heimfahrt weiter. Vom Wetter waren wir diesmal leider nicht verwöhnt worden, aber das tat unserer guten Laune keinen Abbruch. Die Verpflegung an Bord war wieder einmal vorbildlich und das Hotel hatte uns Bestes geboten. Ein rundum gelungener Ausflug, der KGR "Rot-Weiß" Die Stecher.