Büffet Eröffnung Büffet Eröffnung

Wie in jedem Jahr wird bei den Rülzheimer Stechern die Saison, wie andern Orts auch, um den 11 im Elften eröffnet. Wieder einmal trafen sich die Aktiven im Vereinsheim Narrenburg. Es wurde geladen und wieder einmal konnten sich die Narren vor Zuspruch kaum retten. Es war nicht nur besondern Überfüllt. Der 1. Vorsitzende Edi Harder konnte so das amtierende Prinzenpaar, Sybille I. und Thomas den II. in ihrer glückseligen Narrenschar herzlich willkommen heißen. Der Abend bot den Akteuren der Narrenschar einiges an kulinarischen Spezialitäten aber auch närrische Reden wurden erfolgreich angeboten.

Zunächst aber war es ganz ernst, denn ein ganz besonderes Mitglied hatte diesen Sommer seinen 70. Geburtstag gefeiert und war just zu diesem Zeitpunkt zum Ehrenmitglied erklärt worden. Josef Bahlinger, so der bürgerliche Name des karnevalistischen Urgesteins, konnte voller Stolz und feierlich die Ehrenurkunde empfangen. In seiner launisch gehaltenen Laudatio, hob der Vorsitzende auf die langjährigen Verdienste des Goldenen Löwe Trägers ab. Bei allem Spaß und Humor wusste der Seppl, wie er von allen genannt wird, genau was bei der Gesellschaft wichtig ist. Bahlinger tat und tut auch weiterhin seinen Bühnendienst mit Hingabe. Er fühlte sich immer verantwortlich für einen reibungslosen Ablauf und gab etliche Ratschläge. Tatkräftig wurde er immer wenn was zu drucken war, hier kam den KGRIern seine berufliche Erfahrung sehr zu pass.

Dampfnudel Schweizer

Es war auch seiner Tochter Hedi vorbehalten mit der ersten Rede die Saison verbal zu eröffnen. Als eine echte vierziger Frau stellte sie sich gekonnt vor.

Bernhard Fischer konnte mit seiner witzigen Rede über seine imaginäre Familie erzählen. Bei seiner Darstellung blieb kein Auge trocken und eine Rakete, angezündet vom närrischen Auditorium war der Lohn für seine Mühe.

Mit viel Esprit nahm sich der Ehrensenator Karl Geeck dem Motto der Kampagne an. Comics und ihre Erscheinungen machte er vor allen Dingen an Asterix und Obelix fest. Er übertrug die Rülzheimer "Größen" in das gallische Dort. So bekam der andere Ehrensenator, Bürgermeister Karl Schwindhammer" gewaltig seinen Senf ab. Der Gemeinderat wurde getroffen und auch der KGR Häuptling wurde von diesem Kulturschock am Abend gerüffelt.
So ist Fasenacht: Aufsticheln und Treffen. Applaus und tusch!

Prinz Thomas zeigte, dass er nicht nur mit seiner lieblichen Prinzessin repräsentieren kann, nein er stellte seine karnevalistische Rhetorikkunst unter Beweis. In einem gekonnten Vortrag erzählte er, wie es ihm bei der Bundeswehr erging. Nicht die Thematik sondern die Art des Ausdrucks überzeugten bei diesem Vortrag. Es bleibt zu wünschen, dass dieser Prinz auch nach seiner Amtszeit aktiv bleibt.

Büttenredner Prinz Thomas

Petra Büchle erklomm die Bütt eher müde, denn sie spielte eine geplagte und erschöpfte Frau. In natura ein Temperamentsbündel zwang sie sich zu einer überzeugt gespielten von Wechseljahren geplagten Dame. Auch ihr wurde der Zaubertrank der Kampagne zuteil.

Der Abend hat den KGRIern einiges geboten und war gerade als Motivationsschub recht.